Buckelwal
Der Wal, den die meisten Reisenden zu sehen bekommen — akrobatisch, neugierig und mit den längsten Brustflossen aller Wale.
Warum der Februar die beste Zeit ist
Buckelwale kommen im Südsommer in die Antarktis, um Krill zu fressen. Zu Saisonbeginn im November treffen die ersten ein; bis Februar hat sich der Bestand aufgebaut, und die Tiere sind gut genährt. Satte Wale sind zugleich neugieriger — im Februar und März nähern sie sich Schiffen und Zodiacs häufiger von selbst.
Blasennetze
Buckelwale jagen kooperativ: Mehrere Tiere umkreisen einen Krillschwarm und stoßen dabei Luftblasen aus, die wie ein Netz wirken und die Beute zusammendrängen. Anschließend stoßen sie mit weit geöffnetem Maul von unten hindurch. Wer das an der Oberfläche erlebt, sieht zuerst einen Ring aus Blasen, dann die Mäuler.
Jeder Schwanz ist anders
Die Unterseite der Schwanzflosse trägt ein individuelles Muster, vergleichbar einem Fingerabdruck. Forschung und Expeditionsteams fotografieren die Fluke deshalb systematisch — Aufnahmen von Gästen fließen in internationale Kataloge ein und helfen, Wanderwege zu rekonstruieren.
Wo Sie Buckelwale sehen
Diese Anlandeplätze in unserem Programm gehören zu den verlässlichsten Stellen für diese Art.
Beobachtungen aus unseren Bordlogbüchern
Berichte von Reisen, auf denen diese Art tatsächlich gesehen wurde — mit Datum und Ort.
Häufige Fragen zum Buckelwal
Wann sieht man in der Antarktis am besten Wale?
Im Februar und März. Die Tiere haben dann den Sommer über Krill gefressen, sind in bester Kondition und zeigen sich neugieriger gegenüber Schiffen.
Wie groß wird ein Buckelwal?
Bis etwa 16 Meter und 30 Tonnen. Seine Brustflossen werden bis zu fünf Meter lang — die längsten aller Wale.
Was ist ein Blasennetz?
Eine Jagdtechnik: Mehrere Wale umkreisen einen Krillschwarm und stoßen Luftblasen aus, die die Beute zusammendrängen. Danach stoßen sie mit offenem Maul von unten hindurch.
Warum fotografiert man die Schwanzflosse?
Weil ihr Muster individuell ist wie ein Fingerabdruck. Die Aufnahmen fließen in Kataloge ein, mit denen sich einzelne Tiere über Jahre und Ozeane hinweg wiedererkennen lassen.