Neko Harbour
Eine der wenigen Stellen, an denen Gäste den antarktischen Kontinent selbst betreten — die meisten Anlandungen finden auf vorgelagerten Inseln statt.
Warum Neko Harbour auf fast jeder Route steht
Für viele Gäste ist es die Anlandung, bei der sie zum ersten Mal auf dem Festland des siebten Kontinents stehen. Das klingt nach einer Formalie, ist aber der Moment, auf den die meisten hingereist sind — der überwiegende Teil aller Antarktis-Landgänge findet auf vorgelagerten Inseln statt, nicht auf dem Kontinent.
Der Gletscher und seine Gefahr
Die Bucht wird von einer aktiven Gletscherfront gesäumt, die regelmäßig kalbt. Abbrüche erzeugen Wellen, die den Strand überspülen können — deshalb hält das Expeditionsteam die Gruppe oberhalb der Flutlinie und die Zodiacs auf Abstand zur Eiswand. Dass Landgänge hier wegen Kalbungsaktivität abgekürzt werden, gehört zum Betrieb.
Was Sie sehen
Eine Kolonie von Eselspinguinen, die den Hang bis in beachtliche Höhe besiedelt, dazu Seeschwalben und regelmäßig Robben auf dem Eis. Vom Aussichtspunkt aus überblickt man die gesamte Bucht mit dem Schiff darin — eines der meistfotografierten Motive der Halbinsel.
Aus unseren Bordlogbüchern
Diese Berichte stammen von Reisen, die tatsächlich hier waren — Datum, Ablauf und Beobachtungen aus den Logbüchern der Expeditionsleitung.
Häufige Fragen zu Neko Harbour
Betritt man in Neko Harbour den antarktischen Kontinent?
Ja. Neko Harbour ist eine der wenigen regulären Anlandungen auf dem Festland; die meisten anderen Landgänge finden auf vorgelagerten Inseln statt.
Warum darf man in Neko Harbour nicht ans Wasser?
Die Gletscherfront kalbt regelmäßig und erzeugt dabei Wellen, die den Strand überspülen können. Das Expeditionsteam hält die Gruppe deshalb oberhalb der Flutlinie.
Welche Pinguine leben in Neko Harbour?
Eselspinguine, deren Kolonie sich den Hang hinaufzieht.